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„Seefahrerherz“ ist Meike Koesters erstes deutschsprachiges Album, und es hat – wie sollte es bei ihr auch anders sein – natürlich immer noch den gleichen gefühlvollen, seelenerwärmenden Charme und den gleichen mitreißenden Groove wie ihre drei bisherigen englischsprachigen Alben. „Seefahrerherz“ ist feinster Rock-Pop mit Singer/Songwriter-Wurzeln – aber das Album ist stilistisch vielfältiger als alles, was Meike Koester bislang gemacht hat. Meike Koester steht in der Tradition großer amerikanischer Singer/Songwriterinnen – „Seefahrerherz“ zeigt sie nun als große Persönlichkeit, die keine Schwierigkeit hat, auf Deutsch das fortzuführen, wofür sie schon mehr als 12 Jahre steht: „acoustic Rock-Pop with a groovy beat!“. Natürlich gibt es sie noch: die einfühlsamen, filigranen, aber auch grooovebetonten Lieder zur akustischen Gitarre, für die der Name Meike Koester steht. Und Meikes Gitarre steht auch nach wie vor im Mittelpunkt ihrer Musik. Aber es gibt auf „Seefahrerherz“ auch die augenzwinkernde Rumba, den druckvollen, strahlenden Rocksong, den leisen und reifen Chanson, den schwungvoll-wehmütigen Country-Song und noch einiges mehr. Streicher, Posaune, Pedal Steel Guitar, Sitar, Akkordeon, Klavier – die Farbpalette auf „Seefahrerherz“ ist groß, und dennoch ist das Bild nicht beliebig bunt geworden, hier hat jeder Pinselstrich seinen Platz. „Das Album ist im Grunde ein akustisches, ein auf der Bühne umsetzbares, das war mir wichtig“, sagt Meike Koester. Die Arrangements sind farbig und spannend, zahlreiche musikalische Gäste - allesamt aus dem persönlichen Umfeld der Musikerin - haben dazu beigetragen, darunter der vielfach ausgezeichnete Jazz-Posaunist Nils Wogram, ein Streichquartett des Staatsorchesters Braunschweig sowie Keyboarder Jean-Michel Tourette („Wir sind Helden“). „Für »Seefahrerherz« wollte ich keine Limitierung, ich wollte alles zulassen, alles ausprobieren. Ich bin meinen musikalischen Gästen sehr dankbar, aber auch Olaf Reitmeier, mit dem ich das Album zusammen aufgenommen habe“, sagt Meike Koester rückblickend. Ihre Texte sind oft persönlich, sie gehen tief und wirken dennoch leicht, sie sind manchmal spielerisch und assoziativ, manchmal aber auch direkt und klar. Die Musikerin und Songschreiberin, die auch in den USA viel gespielt hat, hat für „Seefahrerherz“ die deutsche Sprache über die Jahre „wiederentdeckt“. Und das ausgerechnet in den USA. „Dort habe ich gemerkt, wie schön es ist, wenn man mich auch in den Songtexten unmittelbar versteht. Manchmal muss man eben einmal um die Welt, um festzustellen, dass der Schatz zu Hause liegt“, sagt die Sängerin lachend. Meike Koester ist viel live unterwegs, mit ihrer kleinen, eingespielten Band (Christian Prescher am Schlagzeug/Cajón und Peter Stoschus am Bass), oder auch solo. Diese Flexibilität spiegelt sich auch in ihren Songs auf der CD wider. Und ob „pur“, also alleine zur akustischen Gitarre gespielt, oder mit komplettem Band-Arrangement im Rücken – ihre Lieder faszinieren, fesseln auch im Detail, gehen unter die Haut. meike koester Im Juni 2000 belegte meike koester unter 21 TeilnehmerInnen eines Singer / Songwriter Contests den 2. Platz. Austragungsort war Eddie's Attic in Atlanta, GA, USA, ein Akustikclub, in dem auch Musikerinnen wie Ani DiFranco und die Indigo Girls ihre Karrieren starteten. Seitdem war sie in regelmäßigen Abständen in Georgia und Kalifornien unterwegs und tourt u.a. mit Carlos Calvo, Kodac Harrison und Caroline Aiken. meike trat mit ihrem Trio auf dem „Dogwood Festival“ in Atlanta, GA, USA auf (2004) und spielte einzelne Konzerte mit so unterschiedlichen Künstlern wie Eric Taylor, Pierce Pettis, Beth Wood und Dede Vogt. meike koester war bereits im Vorprogramm von Marc Cohn („Walking In Memphis"), Alannah Myles („Black Velvet") und Toto zu hören und erhielt den „Förderpreis für Kultur des Landes Niedersachsen 2001“. Im April 2009 war meike eine der KünstlerInnen der Braunschweiger Veranstaltung „Pop Meets Classic“ (PMC) und spielte begleitet vom Braunschweiger Staatsorchester und der PMC Band ihren Song „Seefahrerherz“ vor 6000 Leuten in der heimischen VW-Halle.
Discographie:
Alle bei eve's apple music production erschienen. |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 24. März 2011 um 23:48 Uhr |
